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Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft,  

 

in einem Brüsseler Hotelzimmer hörte ich 1999 zum ersten Mal einen Song der US-amerikanischen Psychedelic-Rocker Flaming Lips. Das seltsam klingende Lied aus dem Radio mit brüchigem Falsettogesang ließ scheinbar die Zeit stillstehen und läutete gleichzeitig die Zukunft ein, für diese Band, für den Pop … für mich. Das Tasteninstrument, das dabei fast außerirdische Töne hervorzauberte, nennt sich Ondioline und ist ein Vorläufer des Synthesizers. Wie ich erst später erfuhr, erlangte es bereits auf der Weltausstellung 1958, dem Atomium in Brüssel – gespielt von Jean-Jacques Perrey – einiges Aufsehen, auch im Hinblick auf die zaghafte Etablierung elektronischer Musik. Und Neues soll Sie auch durch die zweite Jännerhälfte begleiten in Form unserer wohlmeinenden Musikempfehlungen ...

 

STIFF RICHARDS – STATE OF MIND LP

Der pure Raw Punk, den die Melbourner Band Stiff Richards auf ihrer dritten LP „State Of Mind“ anschlagen, ist ein atemberaubender 27-minütiger Rock ʼnʼ Roll-Trip, bei dem der Fuß ständig das Gaspedal durchdrückt. Sänger Wolfgang Buckley stolziert konsequent wie ein junger Iggy Pop durch diese Songs, während sein Knurren und sein Fokus auf jedem Track die Faust ballen lässt. Stiff Richards sind kein Pop-Punk, auch kein Speed- oder 1990er-Punk. Stiff Richards ,zelebrierenʻ einen fantastischen Rückfall-Sound zum schnörkellosen Punk der siebziger und frühen achtziger Jahre, der nur aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Grit besteht und Song für Song von einem optimistisch vorwärtstreibenden Rhythmus getragen wird, der alles am Laufen hält. Das rücksichtslose Verlassen von Spur zu Spur ist hier der besondere Reiz. Allein sechs der Tracks, engmaschig mit sengender Doppelgitarre in die Rillen gebrannt, bewegen sich um die Drei-Minuten-Marke und lassen kurze, eingängige Soli zu, die schlicht bleiben. Das Schlagzeug und der Bass runden dabei den Bandsound solide ab und bilden mit den Gitarren ein kompaktes, wuchtiges Gerüst. Stiff Richards ist eine Band, die nicht nach 2021 klingt, weshalb gerade „State Of Mind“ eine der besseren Veröffentlichungen in diesem Jahr ist – und dabei mit Sicherheit die beste Punk-Platte. In letzter Zeit war es nicht leicht, sich diversem Druck von außen zu entziehen (und all den Folgen), also wenn Sie einen echten Ruck brauchen – Stiff Richards sollte Ihr Rezept sein!

 

State Of Mind - State Of Mind

State Of Mind - Talk

 

ALOSTMEN – KOLOGO  LP/CD

Alostmen wurde vor einigen Jahren von Stevo Atambire und Wanlov The Kubolor gegründet, nachdem sie gemeinsam in verschiedenen Outfits auf Tour waren. Nun präsentieren die beiden ihr Debüt-Studioalbum. Das Paar arbeitet seitdem auf dem neuesten Stand der ghanaischen Kologo-Musik. Die LP „Kologo“ basiert auf den Frafra-Traditionen des bestimmenden Instruments – einer Art Laute –, das auch namensgebend für dieses Genre wurde, mischt dabei jedoch geschickt seine Klänge mit Hip-Hop- und Reggae-Einflüssen.

 

Alostmen feat. Wanlov The Kubolor - Kologo

Alostmen · Gyedu-Blay Ambolle - Minus Me

 

THE TELESCOPES – SONGS OF LOVE AND REVOLUTION  LP/CD

Seit über 30 Jahren wagt sich die renommierte britische Psychedelic-Space-Noise-Rockband The Telescopes auf experimentelles Musikgebiet und kreiert dabei berauschende Kompositionen, die sich sowohl mit den innerpsychischen als auch den äußeren Sphären befassen. Der Sound des neuen Albums ist so packend wie unruhig, getragen von einem vierköpfigen Ensemble, ohne für das Ohr stets gleich zu klingen. Big Takeover freut sich, das überzeugende „Come Bring Your Love“ von „Songs Of Love And Revolution“ zu moderieren. Es beginnt als gedämpfte Reflexion, die sich zusammen mit einer Stakkato-Basslinie, einer zitternden Gitarrenlinie und gedämpften Keyboardnoten einschleicht. Ein Gefühl der Vorahnung hängt über dem Track, und Lawrie singt in einem stockenden, kontemplativen Tonfall. Die nadelnde Gitarrenlinie wird für eine Weile intensiver, und dann ertönt plötzlich ein verschwommenes, ausgehöhltes Gitarrengeräusch inmitten der Basslinie und des tuckernden Schlagzeugtempos. Lawries Vocals werden klagender, tauchen aber in die dringende Schallflut ein … „Wir tun dies aus Liebe / Komm, bring deine Liebe, komm, bring Revolution.“

 

The Telescopes - Mesmerised

The Telescopes - Strange Waves

 

DEGURUTIENI – DARK MONDO  LP/CD

Degurutieni ist eine Ein-Mann-Band, die aus Osaka, Japan, stammt. Mit 16 Jahren begann er Musik zu machen, indem er alles verwendete, was er finden konnte, und seine Songs auf einem alten Kassettenrekorder aufnahm. Für das neue Album „Dark Mondo“ setzte er seine für heutige Verhältnisse doch ungewöhnlichen Aufzeichnungsmethoden fort, indem er dafür sein Handy gebraucht und die Tracks separat für die Bearbeitung im Studio exportierte. Das Ergebnis ist ein verrückter Geniestreich, der sich kaum einordnen lässt. Wenn man den Gesang zum ersten Mal hört, kommt man nicht umhin, eine stimmliche Ähnlichkeit mit Tom Waits zu erkennen. Aber nicht nur der Gesang, auch so manche Melodien in diesen Songs ähneln Waits aus der Ära von „Mule Variations“ und „Blood Money“. Degurutieni fordert seine Hörer mit ungewöhnlichen Songstrukturen, Rhythmen und Instrumentierung heraus. Dies ist kein Singalong-Album, aber es lässt sich mit einiger Gewissheit sagen, dass Sie nicht viele Alben wie dieses hören werden.

 

Degurutieni - Midnight Express

Degurutieni - Acme in the Afternoon

 

KURT VILE – SPEED SOUND LONELY KV  EP/CD

Es gab immer eine gewisse Demut um Kurt Vile, oft schüchtern und versteckt hinter seinen charakteristisch fließenden Schlössern. Und diese natürliche Coolness hat sich oft in Viles Musik, seiner luftigen Natur und seiner Fähigkeit gezeigt, neue Wörter und Phrasen zu kreieren, die absurd erscheinen und sich dennoch so anfühlen, als hätten sie immer da sein sollen. Kurt Vile hatte schon immer die Fähigkeit, Schönheit in der Einfachheit zu finden, und der neue Originaltrack „Dandelions“ glänzt damit in Hülle und Fülle. Die verträumte Klanglandschaft, die Vile erzeugt, wirkt mühelos und magisch zugleich. Fließende Gitarrenlinien und dunstige Soundkulissen lassen einen der Alltäglichkeit entsteigen an einen wärmeren, ruhigeren Ort. Vile singt auf wundersame Weise über die wirklich kleinen Dinge im Leben, die zählen, indem er sich ganz auf ihre Idee, ihr Wesen konzentriert. Und wenn auch „Pearls“ vielleicht nicht der bedeutungsvollste Track auf dem Album ist, erinnert er dennoch daran, dass Vile immer noch ein einfaches, eingängiges, pulsierendes Liebeslied schaffen kann.

 

Kurt Vile - Dandelions

Kurt Vile - Speed of the Sound of Loneliness

 

MARY TIMONY – MOUNTAINS  LP/CD

Mary Timony setzt aktuell die mystische Prog-Rock-Atmosphäre von Heliums „No Guitars“ und „Magic City“ fort und zaubert schwebende, in ein monumentales Klanggebirge eingehüllte Songs hervor, die eher den Geschichten der Brüder Grimm oder C.S. Lewisʼ „The Chronicles of Narnia“ ähneln als alles andere im zeitgenössischen Indie-Rock. Funkelnde Vibes, Flöten, umtriebige Vintage-Keyboards und Mandolinen verleihen Tracks wie „The Bell“, „Whisper From the Tree“ und „An-Deluzion“ eine entfernte, traumartige Qualität, die die größte Stärke und gleichzeitig Schwäche des Albums darstellt. Diese Sammlung gruselig-märchenhafter Mädchenmusik ist so zerbrechlich und insular, dass sie die volle Aufmerksamkeit der Hörer erfordert, und einige Leute – einschließlich Helium-Fans – möchten sich vielleicht nicht so viel Mühe geben. Das erweist sich jedoch garantiert als Verlust, denn beim wiederholten Hören offenbaren sich zart-packende Klavierballaden wie „Dungeon Dance“ und „I Fire Myself“, voll Traurigkeit, Frustration, aber auch Hoffnung, während „Poison Moon“, „Rider on the Stormy Sea“ und „The Golden Fruit“ subversive, kraftvolle Rocksongs einer Jungfrau im Exil sind. Die verträumten, elastischen Gitarrentrainings auf „The Valley of 1,000 Perfumes“ und „Tiger Rising“ erinnern an Heliums „Pirate Prude“, aber Timonys „Mountains“ bildet auch eine engere Schwesternschaft mit Cindy Dalls „Untitled“ – einem weiteren Album mit witchigem Kammerrock, das oft hypnotisch wirkt.

 

Mary Timony - The Hour Glass

Mary Timony - I Fire Myself

 

PINK CIGS – PINK CIGS  LP/CD

Pink Cigs ist eine Heavy-Rock-Band, die unzweifelhaft vom Sound der 1970er inspiriert ist und Songs schreiben kann, als hätten sie in dieser Zeit gelebt. Das gleichnamige Album beginnt mit „Noose“, das mit einem Rock ʼnʼ Roll-Gitarrensolo, einem starken Schlagzeug und einer ebensolchen Basslinie den durchgehenden Sound der gesamten Platte angibt. „Low Blow“ und „Nightstalker“ zeichnen sich besonders durch ihre Heavy-Metal-Riffs aus. Dabei entsteht ein echtes Gefühl jener musikalischen Energie, die für die Siebziger bezeichnend war, vor allem im Gesang. „Devils Grip“ und „Whiskey Woman“ demonstrieren eine lyrische Vielfalt, mit attraktiven Refrains und einer starken Erzählung. „Black Widow“ folgt den gleichen Stimmmustern, jedoch mit einem stärkeren Schwerpunkt auf Bass und Schlagzeug. Die Band bietet perfekten Heavy Rock mit einem Hauch Metal und gut gemischt mit 1970er-Sounds, voller Lärm, Headbangen und Feiern. Also genau die Dosis Optimismus, die wir in diesen dürftigen Zeiten benötigen.

 

Pink Cigs - Low Blow

Pink Cigs - Lazy Lover

 

PASCAL COMELADE, RICHARD PINHAS – LE PLAN DE PARIS  LP/CD

Die kreative Partnerschaft des französischen elektronischen Musikers Pascal Comelade und des Heldon-Gitarristen Richard Pinhas reicht bis in die Mitte der 1970er Jahre zurück. Seitdem arbeiten sie sporadisch zusammen. Das Album „Le Plan De Paris“ entstand in einer gemeinsamen Sitzung Anfang 2020, wobei die sechs enthaltenen Tracks entweder bislang unveröffentlicht waren oder zu diesem Zweck komplett überarbeitet wurden.

 

Pascal Comelade & Richard Pinhas - Du point d'orgue antipodiste

Pascal Comelade & Richard Pinhas - Back to Schizo

 

VIAGRA BOYS – WELFARE JAZZ  LP/CD

Das zweite Album von Viagra Boys beginnt dort, wo das Debüt des schwedischen Post-Punk-Quintetts, „Street Worms“ (2018), aufgehört hat: eine aufgewühlte, verschwommene Basslinie, stotternde Elektronik und Sebastian Murphy, der auf schwarzkomische Weise über seine diversen Unzulänglichkeiten klagt: „Ich bin nicht nett!“ Der springende Punkt bei Viagra Boys scheint zu sein, dass sie wirklich nicht nett sind: Live sie sind pulverisierend intensiv, und Murphy – stark tätowiert und dünn wie auch dickbauchig – strahlt dabei stets eine verächtliche Bedrohung aus. Hinter dem scheinbaren Elend von Liedern wie „Research Chemicals“ gab es jedoch immer einen Zweck: Heuchelei angreifen, Außenseiter feiern. Ein Duett mit Amy Taylor von Amyl & The Sniffers auf John Prines „Trotz uns“ klingt nach einer guten Idee auf dem Papier. In den Akten wirkt es wie eine Art Americana-Parodie, die in John Peels Show in der Cowpunk-Ära so beliebt war. Aber wenn Viagra Boys völlig konzentriert sind, sind sie immer noch fantastisch. Man sollte sie also nicht verpassen, wenn sie auf die Bühne zurückkehren können.

 

Viagra Boys - Toad

Viagra Boys - Ain't Nice

 

DRIVE-BY TRUCKERS – THE NEW OK  LP (LIMITED EDITION)

Während der schiere Schrecken, der von Donald Trumps Präsidentschaft in den letzten vier Jahren ausging, Protestlieder aus dem gesamten Spektrum der Musikgenres inspiriert hat, verhielten sich Rockbands überraschend leise. Nicht so Alabama-via-Georgiaʼs Drive-By Truckers: Nur knapp ein Jahr nach ihrem Album „The Unraveling“, das sich mit Themen wie Migrantenkindern in Käfigen und der Opioid-Epidemie der USA befasste, fühlt sich „The New OK“ wie ein Begleiter an, ein unerschütterliches, reportagegetriebenes Urteil über ein turbulentes Jahr und eine zutiefst schädliche Amtszeit des US-Präsidenten, die ihr Land polarisiert hat. Insbesondere das mitreißende „The Perilous Night“ ist eindeutig apokalyptisch durchweht. Patterson Hood singt: „Der Faschismus klopft an und Trump sagt: ,Lass sie reinʻ und warnt vor ,Flaggen der Unterdrückungʻ, die ,das Licht blockierenʻ.“ An anderer Stelle wird die Wut durch ein Gefühl der Hilflosigkeit beim Zusammenbruch der Ordnung in der nachdenklicheren Beobachtung der orangefarbenen Wolken ersetzt, die als Reaktion auf die Proteste – und Gegenproteste – in Hoods Wahlheimat Portland, Oregon, nach dem Mord an George Floyd geschrieben wurde. In einer Zeit der politischen Spaltung und Radikalisierung des ,Gelobten Landesʻ ist es eine erstaunlich mutige Bilanz und von bestürzender Aktualität.

er zu diesem Zweck komplett überarbeitet wurden.

 

Drive-By Truckers - The Perilous Night

Drive-By Truckers - Sea Island Lonely

 

SUN JUNE – SOMEWHERE  LP/CD

Der fünfteilige „Bedauerns-Pop“ aus Austin, Texas – unter der Leitung von Sängerin, Keyboarderin und Gitarristin Laura Colwell – hat ein Händchen dafür, Sehnsuchts- und Verlassenseinszustände mit eindrucksvoller, langsam brennender Synth-Folk-Kost zu beschwören, und genau das tun Sun June auf ihrem neuen Album „Somewhere“. Dabei zeigt sich eine sanfte, aber überaus ausgeprägte Reifung des Sounds, eine zweite Platte voller leiser Offenbarung, elf Songs, die vor Liebe und Sehnsucht strotzen. Es findet eine Band auf dem Höhepunkt ihrer kollektiven Potenz, ein deutlicher Fortschritt gegenüber ihrem Debütalbum, aber auch eine Band, die ihre Hörer wieder in eine faszinierende neue Landschaft versetzen kann, die irgendwo in der Stadt liegt, und der Stadt zwischen Kopf und Herz; weder hier noch dort, aber sicher irgendwo.

 

Sun June - Karen O

Sun June - Bad Girl

 

… und das gefällt uns auch noch:

Rats On Rafts – Excerpts From Chapter 3: The Mind Runs A Net Of Rabbit  LP/CD

Hjalte Ross – Waves Of Hast  LP/CD

The Fall – I Am As Pure As Oranj LP

Various – Somewhere Between: Mutant Pop LP/CD

Faye Webster – Faye Webster LP (Ltd. White/ Dark Blue Splatter Vinyl)

High Reeper – High Reeper  LP (Re-Release)

Bonny Light Horseman – Bonny Light Horseman  LP/CD

The William Loveday Intention – The Bearded Lady Also Sells The Candy Flooss  LP

The William Loveday Intention – Blud Under The Bridge  LP

The William Loveday Intention – The Dept. Of Discontinued Lines  CD

Leonard Cohen – Live In Session ʼ68  LP (180 Gr. White Vinyl)

Cigarettes After Sex – Cry  LP (Ltd. Deluxe Edition)

Eric Burdonʼs War – Spill The Wine ... Live  LP (180 g Orange Vinyl)

The Stooges – My Girl Hates My Heroin  LP (Red & Black Splatter LP)

RZA – Ghost Dog: The Way Of The Samurai  LP/Ltd. Red LP/CD

King Dude & Awen – I Was Evil  Ltd. 7inch Vinyl

Rome – Parlez-Vous Hate?  Ltd. LP+CD

 

YouTube-Tipp: Noble Records

 

 

 

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